2019/12/06

ein stündchen ulm und ulm um und in ulm herulm: die götter, zwei mörder, pluto outline, der springende punkt und die inquisition: drei tapes von 1983

  
yafuck, so war das damals: viel peinliches, viel geniales, und noch mehr peinliches. aber egal, ich muss es ja nicht nochmal und noch mal anhören. nebenan in der spurensicherung habe ich über zwei von diesen drei tapes schon so einiges geschrieben; diese texte remixe und remodelliere ich jetzt=hier, und zum dritten tape wird mir schon einiges einphallen, haha!

insgesamt sind alle drei tapes direkt anzuhören und downzuloaden; die bilder müsst ihr bei bedarf zusätzlich speichern.


a few weeks ago i was ranting about southwestgermanprotopostpunk and how it was invented in the metropolis of ulm in 1981 and why revolutionary noise units could only survive in the jerkwaters of the river neckar. here is some more: a c-20-tape i found in the proverbial black holes of my collection. bernhard stichler (gitarre, bass, drums) and konrad kummer (gitarre, bass, synthesizer, voice) were completely unknown as "2moerder" or "two murderers, homicides, slayers, killers, cutthroats or assassins". this tape probably was their only sign of life. fumbling dilletantees (the correct dilletantesque spelling of dilettante!) botchering out five bunglering tracks and traces. no fun at all: a weird and idiosyncratic conglomerate of kraut, punk, stockhausen and outerincapacity.

gute güte. solche musik und solche texte waren 1982 vermutlich nur noch in den provinzen möglich. expressimentierende punkinnerlichkeiten waren durch; die revolution hatte die wohnstuben nie verlassen. dennoch kauften sich diese netten herren aus ulm eine bahnsteigkarte und versprühten (damals noch ohne bombs und ohne tags) gnadenlosen stümper-charme. und wenn man sich denn doch wieder richtig an diese zeiten erinnert: dann war das lebensnotwendig. heute klingt das wie simulierter zen mit simulierter schlechter laune (ist ja auch nicht so übel), damals war jeder eigene ton ein heilig-ton. (drüberschweb, besserweiss, selbst auch gescheitert...)

ulm jedenfalls und 1982 behaupte ich mal oder wahrscheinlicher 1983. könnte auch zwei jahre früher oder drei jahre später sein; der unterschied war nicht so zu spüren, damals, wie gesagt, und heute erst recht nicht. frische luft im hauch schmecken konnte man diese ganze zeit; wirklich atmen erst später (so wie jetzt auch schon wieder nicht: es wird stickiger. doch damals (wie gesagt: damals) zerfaserte die migration der intellektuellen ins eigene innere nicht in milliarden mikro-universen. damals hatten die herrschenden natürlich auch schon die macht, doch die bewusst-beherrschten subversifizierten sich und ihre nächsten und unseren kranken nachbarn auch im ewigen scharmützel zwischen besitz und eigentum, gut und scheisse, gott und "gott". heute kümmert das keine sau mehr.) äh. wo waren wir?  

los geht's.  

  
ulm jedenfalls. 2moerder hiess die band oder eben auch "zwei mörder". mindestens eine kassette erschien auf dem label "der stille säufer"; ein sampler dieses labels ist weiter unten zu finden. bernhard stichler (gitarre, bass, drums) und konrad kummer (gitarre, bass, synthesizer, stimme) sind irgendwo im daten-nirvana verschwunden; vielleicht wollen sie auch von dem ganzen scheiss nichts mehr wissen. die kassette taucht mit einigen fragezeichen in der apunkt-bibel auf, ansonsten sind scans von schlechten fotokopien die einzige informationsquelle. wenn du mehr weisst: her damit!!

  
2moerder jedenfalls, zwei mörder aus ulm oder aus der gegend. das tape hiess "musik aus der steckdose" und erschien als konsumentenfreundliche c-20: zweimal acht oder neun minuten. wir hören in folge: 1- mein herz / 2- ddie menschheit / 3- break the law / 4- rain walk / 5- mein herz (teil 2). selbstüberschätzung und selbstunterschätzung waren damals (wie gesagt: damals) eine überlebensnotwendige einheit. enjoy gefälligst!

(mp3 / linksklick zum hören / rechtsklick zum speichern)



und weiter:


the hinterland of nowheria: ulm 1982/83. federal german bands in those days of course could not even try to imitate the pop-feeling of punk. so they created their own version of post-punk as a starting point instead.

so richtigen punk konnten die deutschen damals (1977 bis 1983) allerdings nicht: entweder war es zu brutal und ohne lockerness oder zu sehr fun und ohne widerstandsstrategien. ausnahmen gab es natürlich; die sind heute aber nicht unser thema. post-punk aber konnten die deutschen: die intellektualistische weiterverschreibung der revolution war den kids von nietzsche und afri-cola ein leichtes.

zumeist entstanden die diversifikationen der damals noch als NEU! empfundenen musik und weiterführende pop-forschungen in den bundesdeutschen provinzen wie tübingen, langwedel, herne, mettmann oder verden an der aller: anderes und schon gleich gar nichts wichtigeres gab es dort auch nicht zu tun.

heute hören wir ein nicht ganz so einschlägig bekanntes forschungsergebnis aus ulm. kassettentäter aus dem hinterniemandsland zwischen bayern und baden-württemberg zerebrieren zwanzig minuten langweilige unruhe im spannungsfeld von peinlich und geil. wie wir wohl alle.


frank von der punk-disco kennt das ding natürlich (startseite > kassettographie > sampler > ungefähr nummer fünf von oben); frank apunkt wird es in der nächsten auflage seiner sich allmählich zum standardnachschlagewerk entwickelnden schrift "als die welt noch unterging" erwähnen.
 

die kassette hiess "ä/ö/ulm" und erschien wie gesagt um 1983 auf dem label "der stille säufer", ein name, der mir damals recht nahe ging. trotz einer recht unausführlichen korrespondenz mit einem der herren götter ist meine erinnerung an die teilhabenden künstler und künstlerinnen nur fragmentarisch bis ruinös. berufenere seien hiermit aufgefordert, die wahre hystorie der welt zu verkünden: ich habe keine ahnung.

wir hören im einzelnen und in dieser reihenfolge und insgesamt nahtlos am stück:

- pluto outline - wellenreiter
- der springende punkt - weisse fahnen
- der springende punkt - nicht gehen
- die inquisition - seekrankes walross

- die götter - nachtflieger
- wurzel aus m durch m - erste tektur
- die götter - glücklicher vamp

produziert haben das wohl konrad kummer und gino del vino, eine kontaktadresse in 7903 laichingen lud damals zur kontaktaufnahme ein. die uneindeutigen bezeichnungen der beteiligte sind natürlich heutzutage nur schwerlich zu erguurgeln; vielleicht sind aber doch irgendwo gerüchte, erinnerungen und echoes zu finden und zu veröffentlichen.

(mp3 / linksklick zum hören / rechtsklick zum speichern)


und einen noch:

  
und drittens also noch ein tape von den göttern, live aufgenommen am 20. februar 1983 im atak in ulm. die ersten dreivierminuten vom tape sind leider unwiderruflich verdumpft und vermummelt, doch danach rumpelt es ganz ordentlich anhörbar. offensichtlich waren die götter der zentrale kulminationspunkt der ulmer szene, und ganz offenhörig orientiert sich der sänger der götter an meiner performance bei den live-auftritten von zimt und autofick; doch das nur nebenbei und abschliessend zu zum zur ulm gesagt. das weitere ist den scans zu entnehmen; ich habe keine lust mehr zulm schreiben und fühle mich gebauchpinselt.


(mp3 / linksklick zum hören / rechtsklick zum speichern / und wie gesagt: die ersten paar minuten sind dumpf und dull; fürchterlich. aber mehr ist halt nicht da)


2019/11/29

arbeitstreffen zur vorbereitung eines referates über den dadaismus in verden an der aller ungefähr 1972

dharmalz war ich so=um die fümüpfzehn oder sechzehn und war stehtig bemüht die grenzen einzugrenzen und keine fuffz=ich JA!hre später gelinkt mir dasjasogar mannchmal. 


jehnfallz hat unser kunstleher und künstler lothar bührmann seinen schlüren und schürlerinnen die aufgabegibsauf gestellt, diverse kuntztrichtungen in refer=aten zusammenzustehlen, und mir speziell den auftrach den dadaismus in einer fiddelstunde zu erklären. 


und das habe ich denn auch gemacht was man hier aber leyla nicht hören kann weil mein kassittenreckorder versagt hat aber immerhin die vorbereitungen könnwirhierhören die arbeitsgruppe die sich in meimem zimmer in der allerstrasse verzammelt hatte und dummschlau über den dadaismus (was ja das gegentum von dada ist) debattitiert hat in vrohbereitung auf den innerklässlichen auftritt wiegesagt.


anwesend also in meinem zimmer waren ein christoph, ein eckhard, eine elke, einer noch und ich, und alle warEn morsdschlau und hatten dauernd das zu sagen undso redet es und redet von keiner jede menge ahnung beleckt mit im nachhinein unglaublich schlauen ahnungen das muss so um 1972 rum gewesen sein und ich kannte schon can und die echten eloy und stockhausen in meinem wohnzimmer und wucherte schon schön ins gesamt abba jehnfalls wiewohl ich abba damals wegen kommerz noch nicht sondern erst später wegen cosey und so weiter.


dadas isst lustig zu hören und ihr kriegt noch ein paar lustige fotos obendrauf aus der zeit oder von kurz von vorher oder von kurz von nachher und ihr könnt das direkt hier im netz anhören das dauert aber ne halbe stunde also iss nich gans ohne. 


(mp3 / linksklick zum direkthörn / rechtsklick zum save ass)

 
 

 

2019/11/15

a drink for sue ellen: 40 hits in 60 minuten: punk aus den usa/sa/ss aus der zeit von 1978 bis 1983

   
SAU AUS USA! hört zu, ihr nachwachsenden! hier kriegt ihr eben mal den echten alten heartcorepunk aus den usa um die ohren geknallt! laut und deutlich! 40 stücke in 60 minuten! nur hits! schnell wie der schall! schneller noch! sogar!


1982 hat mike just von schrott dieses wunderbare tape zusammen- und hergestellt, und es zirkulierte damals heftig in der südwestdeutschen kassettentäterszene. jeder kannte damals wohl so um die hälfte der stücke aus der eigenen sammlung, aber alle zusammen in dieser geballtheit hatte natürlich keiner und die dinger blowten unseren mindset. das war spass, und wir wollten gar keinen. und die bands eigentlich ja auch nicht. das war also ziemlich kompliziert. schlimmer wurde es dann erst später. inzwischen grinsen wir uns einen darüber ab, dass das tape inzwischen auf discogs für siebzig mark gehandelt wird; und wenn das jemand ernsthaft ausgeben will: ich verkaufe mein exemplar gerne.


egal. ihr könnt die a- und die b-seite da unten jeweils in einem rutsch anhören, einfach die fetten links anklicken; werwiewas spielt ist in den scans zu lesen. den rest macht ihr bitte selber; mussten wir damals schliesslich auch.


(anhören mit linksklick, speichern mit rechtsklick) 


 
(anhören mit linksklick, speichern mit rechtsklick) 








und das wars auch schon.


 


2019/11/08

sid natra aus öhringen hat 1981 sein demo-tape überall auf der welt verteilt, und ich bin offensichtlich der einzige, der es noch hat und vorzeigen kann

 
an sid natra kann ich mich leider nur sehr dunkel erinnern: er war glaubich ziemlich gross, stammte wohl aus öhringen, und hing um 1980/81 oft mit den stuttgarter punks und angegliederten künstlertypen ab. in seinem wohnzimmer hat er musiken verproduziert, die mir jetzt im nachhinein sehr nahe gehen, die aber damals an mir vorbeigerauscht sind. das ist schade.


sid hat kaum spuren hinterlassen: in einem erlangenererer fanzine wird er geradezu enthusiastisch abgefeiert, und auch auf discogs wird eines seiner tapes zumindest erwähnt, wenn auch nur fragmentarisch dokumentiert. und das wars wohl und das ist auch sehr schade.


sein demo-tape habe ich vermutlich direkt von ihm bekommen und zu den anderen demo-tapes gelegt; ich hatte noch nicht einmal so recht registriert, dass er sogar ein stück von mir interpretierte. der künftige musikant und GAW haben zumindest mal ernsthaft über eine veröffentlichung auf ihrer bu/bu-musikverbreitung nachgedacht; daraus ist aber nie was geworden. schade; schon wieder.

im folgenden bekommt ihr zum download das komplette demo-tape in ungeschnittener reihenfolge, achtzehn stücke in einer stunde. dazu kommen fünf von mir aus dem tape exzerpierte exzerpte zum dirktanhören; dadurch erklärt sich auch die numerierung und ihr müsst also nicht mehr nachfragen was das soll.


here we go:

01- the sid natra demo tape von 1981
- la poupée (wörterwald)
- la poupée (instrumental)
- (ndw-boogie)
- (chasing you) 
- ich und ich
- weihnachten alleine
- ich und ich (distorted version)
- ich und ich (schreiversion)
- lieb mich nicht (coverversion von dreimalcurrywurstundpommes, also von mir)
- jetzt gehts los
- instrumental nothingness
- über sieben brücken musst du gehen
- ich und ich #5


(mp3 / direct download / all scans included)


2019/10/25

die mütter live im übungsraum am 26. november 1983 plus ein paar ab- und ausfälle als bonus

 
die stuttgarter proto-post-band die mütter waren bekanntlich oliver neitzel an der gitarre und luigi nicoletti am bass (beide auch manchmal als hintergrundsänger zu hören), mîne callisti am schlagzeug, ausser wenn siemers schlagzeug gespielt hat, dann hat sie gesungen, und sonst hat siemers gesungen und nicht schlagzeug gespielt (alle kommas gesetzt? - yes sir; mehr als genug!); allesamt übrigens exponierte protagonisten der stuttgarter punk-szene oder wie man das nennen soll.


gleich nebenan hier in diesem blog könnt ihr die ganze story lesen und jede menge musik anhören und downloaden, das ist toll. und hier geht's weiter: in meiner sammlung habe ich ein vergessenes tape von uns gefunden, das ihr jetzt mal ungeschnitten mit allen peinlichen fehlern und technischen unzulänglichkeiten zu hören kriegt: 25 minuten vom 26. november 1983 live im übungsbunker in leonberg in vorbereitung auf irgendein konzert oder einfach nur so als fingerübung; ich weisses nicht mehr. 


wir hören also folgendes am stück und ungeschnitten; drei tracks gibt es als bonus zum direktanhören, und im download gibt es noch ein paar peinliche out-takes ohne weitere erklärungen:

baby baby
wir gehen an die küste
homo superior (direkt anhören)
homo superior
let's get married
boogie
düül / rindervieh (direkt anhören)
rindervieh
eifersucht macht schön
eifersucht macht schön
baby baby (direkt anhören)
baby baby
wir jungen leute

(mp3 / scans und massenhaft bonus-tracks included / direct download)













2019/10/04

resonanz 2010: der klang-almanach der staatlichen hochschule für musik und darstellernde kunst stuttgart erfreut mit gediegenen versionen nicht allzu unbekannter werke von mozart, brahms, nono, bernstein, schumann und anderen mehr

"gediegen" ist das entscheidende wort: waren bei den zusammenstellungen der vorhergenden und der nachfolgenden jahre die positionen der musiker und interpreten zwar auch historisch gesichert, so ware jene doch um einiges abenteuerlicher und bunter als dies=hier. was auch immer im jahre 2010 passiert ist und den ausschlag gab: diese sammlung ist zurückhaltender, fragloser, und konservativer in der fast schon reaktionären um-bedeutung des wortes. und genau das macht diese kompilation so interessant.


die gemütlichkeit der nicht=angreifung nervt und provoziert zum widerspruch und zur gegenwehr, während gleichzeitig dem hörer der eigene wunsch, das eigene verlangen nach kampfloser hingabe und tatsächlich gediegener gemütlichkeit (ich wiederhole es gerne bis zum erbrechen) peinlich bewusst und im magenumdrehen zuwider wird. letztlich ist dies natürlich die taktik von laibach, die zustände so sehr und im übermass zu lieben und einzuverleiben, dass man nur im auskotzen noch klare gedanken fassen kann. und das klappt hier entweder satori=mässig, oder es lässt dich im eigenen auswurf ersticken. 


egal. wir hören also die folgenden komponisten mit den im scan des covers nachzusehenden kompositionen; manche sind hier direkt anzuhören, die meisten sind im gesamtwerk downzuloaden:

01 - robert schumann
02 - wolfgang amadeus mozart
03 - karl eckert
04 - johannes brahms
05 - leonard bernstein (listen directly)
06 - hugo wolf
07 - jean-pierre leguay
08 - samuel welter
09 - hugo wolf
10 - luigi nono (listen directly)
11 - heinrich schütz
12 - heinrich schütz
13 - georg friedrich händel
14 - gerhard polt / hanns christian müller (listen directly)
15 - cole porter
16 - stephen sondheim

das wars und mehr ist nicht zum sagen sozumsagen.

(mp3 / all scans included / direct download)


 
 

2019/08/30

resonanz 2009: der klang-almanach der staatlichen hochschule für musik und darstellernde kunst stuttgart beleuchtet gesicherte positionen der klassischen moderne: boulez, mahler, schönberg, debussy, loeffler, ravel und szymanowski


die staatliche hochschule für musik und darstellende kunst stuttgart brachte zumindest in den jahren 2008 bis 2011 jeweils einen sampler heraus, der konzert- und studioaufnahmen der studierenden und des lehrkörpers dokumentierte; vermutlich gibt es diese werkschau auch über diese jahre hinaus, mehr habe ich aber im stuttgarter oxfam (und wo sonst würden die bescherten ihre als überflüssig erachteten tonträger zu charity-zwecken abladen?) bisher nicht gefunden. die aufnahmen von 2008 habe ich ja bereits 2017 mit einem sogar mir als urheber inzwischen fast unverständlichen text (das ist natürlich ein witz; latürnich) dokumentiert; heute kümmern wir uns mal um die aufnahmen aus dem jahre 2009.


nach meiner kenntnis waren diese cds nie im "freien handel" erhältlich; sie wurden vielmehr den sponsorinnen, metzeninnen und geigenklatscherinnen des förderervereins als morgengabe frei haus geliefert, und wer immer auch nicht seine sohn oder seinen tochter darauf spielen hörte, das hat sich das nie bis zum ende angehört; und ihr werderet sehen, das ist schade drum. das ist nämlich alles insgesammt ganz angenehm mit kleinen einsprengseln echter genialität, oder doch zumindest ganz gut et cetera. jeehnfallz sind auch hier wieder relativ gut gesicherte positionen der klassischen kurz-vor-prae-moderne und der langsam vor sich hin brodelnden ab- und aufbrüche des frühen zwanzigsten jahrhunderts zu hören; in der je eigenen zeit ein wenig wie motörhead (ganz schön laut, aber eigentlich schon klar), heute aber noch nicht mal im ansatz nervig oder gar schockierend. aber das ist ja sowieso das wesen der meisten avantgarden, dass sie noch nicht mal im ansatz nervig (ausser mit ihrem selbstgerechtfertigten anspruch und dem ewignervigen hinweis, dass sie die alten sichtweisen aufbrechen et cetera blabla gähn) oder gar schockierend sind; aber das macht ja nichts. genau: das macht nichts.


wir hören also:
01 - mahler
02 - debussy (listen directly)
03 - debussy
04 - debussy
05 - debussy
06 - loeffler (listen directly)
07 - boulez (listen directly)
08 - szymanowski
09 - ravel
10 - debussy
11 - debussy
12 - ravel (listen directly)
13 - ravel
14 - schönberg 
15 - schönberg (listen directly)
16 - schönberg  
17 - debussy


(mp3 / all scans included / direct download)